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Das Museum für Natur und Umwelt
vor dem Lübecker Dom

Willkommen im Museum für Natur und Umwelt der Hansestadt Lübeck


Die frühe Naturgeschichte unseres Landes zwischen Nord- und Ostsee spiegelt sich vor allem in zahlreichen Fossilfunden wieder, von denen die größten der eiszeitliche Riesenhirsch aus Schlutup und die berühmten Miozän-Wale von Pampau sind. Zur Erdgeschichte gehören ferner Darstellungen über das Eiszeitalter und die Nacheiszeit in Nordeuropa sowie über Entstehung und Herkunft der Gesteine und Mineralien in unserem Land. Aus der Tierwelt sind alle heimischen Säugetiere und Vögel zu sehen. Große Dioramen zeigen Tiere in den typischen Landschaftsformen unseres Landes. In Aquarien und Terrarien sind lebende Kriechtiere, Lurche, Fische und verschiedene wirbellose Tiere untergebracht.
Den Insekten ist ein eigener Schausaal gewidmet, in dem auch lebende Honigbienen bei allen Tätigkeiten beobachtet werden können. Die Bienensprache können Sie selbst mit Hilfe der "Lübecker Bienentanzuhr" übersetzen. Zur Beobachtung von Honigbienen und heimischen Wildbienen bei der Nahrungsaufnahme ist
der Immengarten vor dem Museumsgebäude eingerichtet worden. Die Natur zu erleben und Freude an ihr zu haben, war bereits das Anliegen des Lübecker Arztes und Naturforschers Johann Julius Walbaum. Sein Nachlaß bildete 1799 den Grundstock für die erste naturkundliche Sammlung in Lübeck. 1893 wurde am Dom ein neues Museumshaus eröffnet, um die umfangreicher gewordenen Sammlungen für die Öffentlichkeit zu präsentieren. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude 1942 restlos zerstört, ebenso die Museumsbestände. 1963 wurde an gleicher Stelle das heutige Museumgebäude eröffnet und die norddeutsche Region wurde zum Schwerpunktthema des Hauses.